{"id":327,"date":"2019-04-30T11:11:41","date_gmt":"2019-04-30T09:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/mamiglueck.de\/?p=327"},"modified":"2019-04-29T18:15:17","modified_gmt":"2019-04-29T16:15:17","slug":"der-erste-brei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mamiglueck.de\/?p=327","title":{"rendered":"Der erste Brei"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align:right\">WERBUNG <\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Lebensjahr eures Babys gibt es so viele erste Male, wie zu keiner anderen Zeit im Leben. Das erste L\u00e4cheln, der erste Zahn, das erste &#8222;Mama&#8220;, das erste Krabbeln oder der erste Schritt&#8230; all diese ersten Male folgen im irren Tempo aufeinander! Dazu geh\u00f6rt auch der erste Brei und somit einer der wichtigsten Schritte in Richtung Selbstst\u00e4ndigkeit, der aus diesem Grund auch oft mit einem kleinen Wermutstropfen f\u00fcr uns Mamas verbunden ist. Schlie\u00dflich hei\u00dft das, dass wir uns St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck von dem Wunder des Stillens verabschieden m\u00fcssen und so eines der Dinge aufgeben, die uns Mamas ganz allein geh\u00f6rten. Aber wann ist es Zeit f\u00fcr den ersten Brei und wie fange ich am besten an?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr den ersten Brei bestimmt euer Baby ganz allein! Hier gibt es kein richtig oder falsch, denn jedes Baby folgt in seiner Entwicklung einem v\u00f6llig individuellen Plan. Irgendwann zwischen dem 4. und 8. Monat wird euer Baby beginnen, sich f\u00fcr euer Essen zu interessieren. Es wird danach greifen, eure Kaubewegungen nachahmen oder auch lautstark danach verlangen. Ihr werdet das Gef\u00fchl haben, dass es jeden Haps mit den Augen verfolgt und versucht zu hypnotisieren, um es in seinen Mund fliegen zu lassen. Das ist der richtige Moment, um mit Beikost zu beginnen. Mein Sohn hat erst mit 8 Monaten Interesse an Nahrung gezeigt, was bei unserer Familie f\u00fcr ordentlich Gegenwind gesorgt hat. Gerade weil er recht gro\u00df und kr\u00e4ftig ist, m\u00fcsse er doch etwas &#8222;Richtiges&#8220; zu essen bekommen. Lasst euch dadurch nicht verunsichern. Er isst heute mit Appetit fast alles, was man ihm anbietet, genauso, wie seine beste Freundin, die bereits seit dem 4. Monat Brei bekommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Eltern fangen mit dem Mittagsbrei an. Dabei hat sich bew\u00e4hrt, mit einer Gem\u00fcsesorte wie Pastinake oder M\u00f6hre anzufangen. Beginnend mit zwei bis 3 L\u00f6ffelchen, k\u00f6nnt ihr die Menge allm\u00e4hlich steigern. Am Anfang solltet ihr eine Gem\u00fcsesorte \u00fcber mehrere Tage f\u00fcttern, um m\u00f6gliche Unvertr\u00e4glichkeiten zu erkennen. Das Repertoire k\u00f6nnt ihr dabei immer mehr erweitern. Auch Brokkoli, K\u00fcrbis, Zucchini, S\u00fc\u00dfkartoffel oder Fenchel werden gerne gegessen. Nur mit stark nitrathaltigen Gem\u00fcsesorten wie Spinat oder Rote Beete solltet ihr bis nach dem ersten Lebensjahr warten. Auch Bl\u00e4hendes solltet ihr eurem Baby zuliebe vermeiden. Wenn die Gem\u00fcsesorten gut vertragen werden, k\u00f6nnt ihr Kartoffel hinzuf\u00fcgen und sp\u00e4ter auch gelegentlich Fleisch. \u00dcbereilen solltet ihr Repertoire und Menge allerdings nicht, auch wenn euer Baby super isst und offensichtlich Gefallen am Brei gefunden hat. Denn der kleine Darm muss sich langsam auf die feste Nahrung umstellen, sonst qu\u00e4lt sich euer Spatz schnell mit Verstopfung, die \u00e4u\u00dferst schmerzhaft ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Ob ihr euren Brei fertig im Gl\u00e4schen kauft oder selbst zubereitet, entscheidet jede Mami selbst. Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl an Breis unterschiedlichster Sorte und Hersteller. Achten solltet ihr beim Kauf vor allem darauf, dass kein Zucker enthalten ist. Ich habe mich daf\u00fcr entschieden, den Brei selbst zuzubereiten. So wei\u00df ich genau, was drin ist und kann bei den Zutaten beliebig variieren. Zudem schmeckt er mir pers\u00f6nlich einfach besser. Dazu habe ich mir einen Avent 3 in 1 gekauft. Damit kann ich das Gem\u00fcse dampfgaren, wobei mehr Vitamine als beim Kochen erhalten bleiben und zugleich p\u00fcrieren, was Arbeit, Zeit und Abwasch spart. Ich empfinde das Ger\u00e4t als super praktisch, nat\u00fcrlich kann man den Brei aber auch ohne Ger\u00e4t genau so zubereiten. Wichtig ist, dass man auf Bioqualit\u00e4t beim Gem\u00fcse achtet, m\u00f6glichst saisonale Produkte w\u00e4hlt und immer etwas Apfelsaft und gutes \u00d6l hinzugibt, um die Verdauung zu erleichtern. Wer nicht t\u00e4glich kochen m\u00f6chte, kann Portionen vorkochen und einfrieren. So h\u00e4lt sich der Arbeits- und Zeitaufwand sehr in Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss noch ein Tipp f\u00fcr alle Mamis, die mit viel Milch gesegnet sind: Bei mir haben die Mahlzeiten zu h\u00e4ufigen Milchstaus gef\u00fchrt. Wenn es bei euch \u00e4hnlich ist, fragt eure Hebamme oder euren Frauenarzt nach einem Rezept f\u00fcr eine Milchpumpe. So k\u00f6nnt ihr eure Brust entlasten und eine Entz\u00fcndung verhindern. Gezahlt wird die Pumpe von eurer Krankenkasse. Die \u00fcbersch\u00fcssige Milch k\u00f6nnt ihr zum Baden eures Babys verwenden und dessen Haut so optimal pflegen. Auch W\u00e4rme und das Ausstreichen der Brust hilft prima, ebenso wie Quarkwickel. Nach und nach stellt sich eure Brust auf die geringere Produktion ein. So k\u00f6nnen selbst berufst\u00e4tige Mamis weiter stillen, wenn sich ein Rhythmus eingestellt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WERBUNG Im ersten Lebensjahr eures Babys gibt es so viele erste Male, wie zu keiner anderen Zeit im Leben. Das erste L\u00e4cheln, der erste Zahn, das erste &#8222;Mama&#8220;, das erste Krabbeln oder der erste Schritt&#8230; all diese ersten Male folgen im irren Tempo aufeinander! 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